11 Gründe warum Ihr Baby nachts schreit und was sie dagegen machen können!

Man kann es nicht verhindern: Babys schreien. Auf diese Weise drücken sie Hunger, Schmerz, Angst, Verlangen nach Schlaf und vieles mehr aus.

Wie sollen Eltern nun wissen, was ihr Baby ihnen mitteilen möchte? Es kann schwierig sein, das Schreien Ihres Kindes zu deuten, vor allem beim ersten Mal.

Hier sind die häufigsten Gründe, wieso Babys schreien. Wenn Ihr Kleines jammert und Sie nicht wissen warum, schauen Sie sich die Liste an. Die Chancen sind groß, dass Sie etwas finden, das hilft.

1. Hunger

Das ist wahrscheinlich das erste, an das Sie denken, wenn Ihr Baby schreit.

Indem Sie lernen, die Anzeichen von Hunger wahrzunehmen, können Sie Ihr Baby füttern, bevor es anfängt zu schreien. Einige Anzeichen, auf die sie bei Neugeborenen achten sollten: Jammern, mit den Lippen schmatzen, den Suchreflex (ein Reflex bei Neugeborenen, der dazu führt, dass Babys ihren Kopf zu Ihrer Hand wenden, wenn Sie ihre Wangen streicheln), und das Führen der Hand zum Mund.

2: Eine dreckige Windel

Einige Babys lassen Sie direkt wissen, wenn ihre Windeln gewechselt werden müssen. Andere können eine dreckige Windel für eine Weile ertragen.

So oder so, dieser Punkt ist leicht zu überprüfen und einfach Abhilfe zu schaffen.

3. Sie benötigen Schlaf

Können sich Babys nicht glücklich schätzen? Wenn sie müde sind, können sie sich einfach Schlafen legen – immer und überall. So ungefähr stellen sich das jedenfalls Erwachsene vor.

In Wirklichkeit ist es für sie schwerer als Sie annehmen würden. Statt einzunicken, jammern und schreien Babys, insbesondere wenn sie übermüdet sind.

​4. Langeweile

Natürlich gibt es auch das Gegenteil: D.h. Ihr Baby "Top Fit", ausgeschlafen, satt und trocken. Dennoch schreit es. 

Da ein kleines Baby sich noch nicht selbst unterhalten kann (weder Bücher, Lego, oder andere Dinge) fängt es an, wenn es sich langweilt, sich bemerkbar zu machen. Gönnen Sie Ihrem kleinen doch noch eine kleine Runde um Müde zu werden. Wichtig ist jedoch, das Sie Ihr kleines nicht mit Reizen überfluten und es im Besten Fall auch außerhalb des Bettchens mit einem kleinen Abenteuer beschäftigen. Als kleines Abenteuer reicht schon einen kleine Geschichte, ein Liedchen, eine Rassel oder ein Stofftier nach dem es sich sehnt. Außerhalb des Bettchens ist sinnvoll da es so den Unterschied zwischen Schlafplatz und "Spielplatz" verinnerlicht. Nach unserer Erfahrung reichen oft schon 10-20 Minuten aus damit Ihr Baby wieder müde wird.

5. Sie möchten gehalten werden

Babys brauchen viel Zuwendung. Sie mögen es, das Gesicht ihrer Eltern zu sehen, ihre Stimme zu hören und ihren Herzschlag zu hören; und sie können selbst ihren einzigartigen Geruch wahrnehmen. Schreien kann ihre Art der Bitte sein, gehalten zu werden.

Sie mögen sich fragen, ob es ihrem Baby schadet, wenn Sie es zu häufig halten, aber während der ersten paar Monate ist das unmöglich. Damit Ihre Arme etwas Entlastung haben, versuchen Sie Ihr Baby in einem vorderen Tragegestell oder einer Schlinge zu tragen.

6. Magenbeschwerden (Blähungen, Kolik und mehr)

Magenbeschwerden, die im Zusammenhang mit Blähungen oder Kolik stehen, können zu viel Geschrei führen. Tatsächlich wird das eher unerklärliche Leiden namens Kolik als untröstliches Geschrei für mindestens drei Stunden am Tag, mindestens drei Tage in der Woche, mindestens drei Wochen am Stück, definiert.

Wenn Ihr Baby nach dem Füttern oft jammert und schreit, könnte es eine Form von Bauchweh haben. Manche Eltern schwören auf freiverkäufliche Tropfen gegen Blähungen oder auf Kolikmittel (hergestellt aus Kräutern und Natron). Holen Sie den Rat Ihres Doktors ein, bevor sie eines davon benutzen.

Selbst wenn Ihr Baby keine Koliken bekommt und niemals nach dem Essen jammert, könnte ein gelegentlicher Anfall von Blähungen ihm zusetzen bis es diese herausgelassen hat. Wenn Sie Blähungen vermuten, wenden Sie einfache Mittel dagegen an, wie ihm auf den Rücken zu klopfen, seine Füße zu halten oder seine Beine in eine angenehme Radfahrende Bewegung zu bringen.

Erkunden Sie andere mögliche Gründe für die Bauchschmerzen Ihres Babys, wie Reflux, Bauchgrippe, Milchallergie, Laktoseintoleranz, Verstopfung oder Darmblockaden.

7. Sie müssen aufstoßen

Aufstoßen ist nicht obligatorisch. Aber wenn Ihr Baby nach dem Füttern schreit, braucht es vielleicht nur ein gutes Bäuerchen.

Babys schlucken Luft wenn sie gestillt werden oder an einer Flasche nuckeln, und wenn diese Luft nicht herausgelassen wird, kann das zu Unwohlsein führen. Manche Babys belastet es sehr, wenn sie Luft in ihrem Bauch haben, während andere anscheinend nicht überhaupt nicht viel aufstoßen oder zum Aufstoßen verholfen werden müssen.

8. Zu kalt oder zu heiß

Wenn Ihr Baby friert, während Sie u.a. seine Kleidung bzw. die Windeln wechseln oder seinen Hintern mit einem kalten Tuch säubern, könnte es mit Schreien dagegen protestieren.

Neugeborene mögen es, eingewickelt und warm gehalten zu werden – aber nicht zu warm. Merken Sie sich als eine Regel, dass sich Babys dann wohl fühlen, wenn sie eine Schicht mehr als Sie tragen, um sich selbst wohl fühlen. Babys beschweren sich weniger darüber, dass sie es zu warm haben, als darüber, dass ihnen zu kalt ist und sie werden deswegen auch nicht so lebhaft schreien.
Etwas kleines

9. Haarourniquet

Babys können Probleme bekommen durch etwas, das so schwer zu erkennen ist wie ein Haar, das feste um einen kleinen Zeh oder Finger gebunden ist, und so den Blutkreislauf abschneidet. (Ärzte nennen diese schmerzhafte Situation „Haartourniquet“ und es ist eines der ersten Dinge, nach denen sie schauen, wenn ein Baby scheinbar ohne Grund schreit.

Manche Babys reagieren äußerst sensibel auf Dinge wie kratzende Kleidungetiketten oder kratzenden Stoff. Und sie können sehr wählerisch sein (verständlicherweise) was Kleinigkeiten angeht, über die Halteposition bis hin zum Fläschen.

10. Zähnekriegen

Zähnekriegen kann äußerst schmerzvoll sein, weil jeder neue Zahn durch weiches junges Zahnfleisch drückt. Manche Babys leiden mehr als andere, aber alle jammern oder weinen währenddessen einmal.

Wenn Ihr Baby anscheinend Schmerzen hat und Sie nicht sicher sind wieso, versuchen Sie sein Zahnfleisch mit den Fingern zu fühlen. Sie mögen überrascht sein, wenn Sie das harte Stückchen eines wachsenden Babyzahns entdecken.

Im Durchschnitt bricht der erste Zahn im Alter von vier bis sieben Monaten durch, aber es kann auch früher passieren. Finden Sie mehr über das Zähnekriegen heraus und wie Sie den Schmerz erleichtern können.

11. ​Saugbedürfnis

Einige Babys haben einen starken drang nach Saugen. Das Saugen selbst an der Brust oder währen der Flasche reicht ihnen einfach nicht aus.

Sollte Ihr Baby nur ab und zu diesen starken Saugreflex haben, kann man Ihm den kleinen "sauberen" Finger der Mutter oder des Vaters in den Mund stecken. Sollte Ihr kleines aber über längere Zeit diesen Saugbedürfnis haben und dies zur Beruhigung nutzen, so können sie Ihm einen Schnuller als Alternative geben. Ach ja, eins noch... ein Schnuller ist besser als der Daumen, denn um den Schnuller wieder abzugewöhnen kann man Ihn später entsorgen. Den Daumen bekommt man halt nicht so leicht ab... 🙂

Aufgepasst:

Nun kennen Sie die 11 häufigsten Gründe, warum Ihr Baby schreit. Dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Doch ich habe festgestellt, das noch einiges mehr zu Beachten ist damit Ihr Baby ruhig und sanft das Schlafen lernt.

Wie lange darf ein baby nachts schlafen, warum weint mein Baby, was hält mein Baby vom Schlafen ab und vieles mehr... das entdecken sie auf der nächsten Seite.

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